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Die GV der SP Bezirk verabschiedete die
LISTE FÜR DIE GROSSRATSWAHLEN.
Alle Infos gibt es hier!

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Leserbrief von Oliver Jucker, Gemeinderat Kaiseraugst (16. Februar 2024)
Sie ist zahlbar!

Die bevorstehende Abstimmung über die Einführung der 13. AHV-Rente ist von grosser Bedeutung für die Zukunft unserer Gesellschaft, sowohl für die älteren wie auch für die jüngeren Generationen, die ihr Leben lang zum Wohlstand unseres Landes beigetragen haben und beitragen werden.
Die Einführung einer 13. AHV-Rente bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die nicht nur den Rentnern zugutekommen, sondern auch einen positiven Effekt auf die gesamte Gesellschaft haben. Hier sind einige Gründe, warum ein Ja zur 13. AHV-Rente unumgänglich ist:
1. Bekämpfung der Altersarmut: In unserer Gesellschaft gibt es leider immer noch zu viele ältere Menschen, die von Altersarmut bedroht sind. Einen 13. Zustupf der AHV-Rente würde dazu beitragen, diese Menschen zu unterstützen und ein würdevolleres Leben im Ruhestand zu ermöglichen.
2. Stärkung der Kaufkraft: Ältere Menschen geben einen beträchtlichen Teil ihres Einkommens für den täglichen Bedarf aus. Durch die Erhöhung ihrer Rentenzahlungen würde die Kaufkraft dieser Bevölkerungsgruppe gestärkt werden, was wiederum positive Auswirkungen auf die Wirtschaft hat.
3. Soziale Stabilität: Eine angemessene Altersversorgung ist entscheidend für die soziale Stabilität eines Landes. Indem wir unseren älteren Mitbürgern die Sicherheit bieten, die sie verdienen, tragen wir dazu bei, den sozialen Frieden zu erhalten und das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserer Gesellschaft zu stärken.
4. Langfristige Investition in die Zukunft: Die Investition in unsere älteren Generationen ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Indem wir sicherstellen, dass sie einen angemessenen Lebensstandard im Ruhestand haben, schaffen wir eine Grundlage für nachfolgende Generationen, die sich darauf verlassen können, dass sie im Alter gut versorgt sind.
5. Würdigung der Lebensleistung: Die Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet und in die AHV eingezahlt haben, verdienen es, angemessen belohnt zu werden. Die Einführung einer 13. Rente ist eine Form der Anerkennung für ihre jahrzehntelange Arbeit und ihren Beitrag zur Stabilität unseres Rentensystems.
Ein Hauptgegenargument gegen die 13. AHV-Rente ist die finanzielle Belastung, die die Einführung einer zusätzlichen Rentenzahlung für das AHV-System mit sich bringen würde. Das stimmt jedoch so nicht. Das aktuelle AHV-Vermögen liegt über 50 Milliarden, dieses kann zwar nicht angetastet werden, zeigt jedoch, dass die AHV entgegen den Schwarzmalereien der letzten Jahrzehnte absolut stabil ist. Und ja, es wird so sein, dass wir ein paar Franken mehr bezahlen müssen für diese, jedoch tun wir dies bei allen anderen Versicherungen mit einer absoluten Selbstverständlichkeit und hier soll es nun ein Problem sein? Die oberen Gehälter werden dabei wieder die tieferen Gehälter stützen. Entsprechend lautet mein Fazit: Ja, wir können dies auch finanzieren.
In Anbetracht dieser Vorteile und der moralischen Verpflichtung, unsere arbeitenden Mitbürger angemessen zu unterstützen, appelliere ich an alle Bürgerinnen und Bürger, sich für eine gerechte Zukunft einzusetzen und Ja zur 13. AHV-Rente zu stimmen.

Leserbrief von Paul Wachter, Kaiseraugst (13. Februar 2024)
Schamlose alt Bundesräte und die 13. AHV

In unzähligen Haushalten ist in den letzten Tagen ein persönlich adressierter Brief von mehreren alt Bundesräten eingetroffen. Diese jammern darüber, dass wir uns in der Schweiz die 13. AHV nicht leisten können. Das ist eine der unglaubwürdigsten Abstimmungskampagnen der letzten Jahre: Die Ex-Bundesräte beziehen jährlich mehr als 250 000 Franken Pension aus Steuergeldern, gönnen aber den Pensionierten eine jährliche Aufbesserung von etwa mehr als 2000 Franken pro Jahr nicht. Derweil wächst die Reserve der AHV jährlich an – im Moment auf über 50 Milliarden Franken. Die Gegner der 13. AHV müssen schon sehr verzweifelt sein, um die Herren Ogi, Couchepin, Schneider-Ammann, Deiss und Frau Leuthard zu einem derart beschämenden Schritt zu bewegen. Mein Respekt gilt dem alt Bundesrat Kaspar Villiger von der FDP, der dieses oberpeinliche Spiel nicht mitgemacht hat. Liebe Fricktalerinnen und Fricktaler, gönnen Sie sich diese 13. AHV, denn sie haben es mindestens genauso verdient wie die alt Bundesräte ihre luxuriöse Pension. Stimmen Sie deshalb mit Überzeugung Ja zur 13. AHV.

Präsidentin: Marianne Grauwiler
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